
Heilkraut · Subtropengarten Paraguay
Rizinus / Wunderbaum in Paraguay pflanzen
Ricinus communis
Rizinus wächst im subtropischen Klima sehr leicht und kann schnell groß werden. Wichtig: Die Samen sind stark giftig.
- Standort
- sonnig
- Pflanzzeit
- September, Oktober, November, Dezember, März, April
- Spanisch
- Ricino / Higuerilla
- Guarani
- Tártago
Standort und Pflanzzeit
Volle Sonne bis leichter Halbschatten. In Paraguay sehr wüchsig, hitzetolerant und oft eher strauch- bis baumartig als klein bleibend.
Pflanzzeit: In der warmen Jahreszeit säen oder pflanzen. Bei ausreichender Feuchtigkeit keimt und wächst Rizinus schnell. In frostfreien Lagen kann er mehrjährig werden.
Boden: Anpassungsfähig, bevorzugt aber lockeren, nährstoffreichen und gut drainierten Boden.
Pflege
Bewässerung: Nach dem Anwachsen relativ trockenheitstolerant, wächst mit regelmäßiger Wasserversorgung aber deutlich kräftiger. Staunässe vermeiden.
Düngung: Kompost beim Pflanzen reicht meist. Auf sehr armen Böden gelegentlich organisch nachdüngen.
- Stickstoff für kräftiges Blattwachstum
- Kalium für stabile Triebe
- Kompost für Bodenstruktur
Ernte und Verwendung
Ernte: Nicht als Nahrungspflanze ernten. Samen nur mit Fachwissen und großer Vorsicht handhaben.
Verwendung: Zierpflanze, Sichtschutz, Strukturpflanze. Traditionell wird Rizinusöl industriell/medizinisch verarbeitet, aber die private Samenverarbeitung ist wegen Giftigkeit nicht zu empfehlen.
Lagerung: Samen nicht offen lagern. Von Kindern, Haustieren und Nutztieren fernhalten.
Schädlinge und gute Nachbarn
- Raupen und Blattfraß: meist tolerierbar; stark befallene Blätter entfernen
- Spinnmilben bei Trockenstress: Wurzelbereich mulchen und Trockenstress vermeiden
- Selbstaussaat: Samenstände rechtzeitig entfernen, wenn keine Ausbreitung gewünscht ist
Kombinationspflanzen
- Sonnenblume
- Bananenrand als Strukturpflanze
- Ziergräser mit Abstand
Besonderheit in Paraguay
Rizinus wächst im subtropischen Klima sehr leicht und kann schnell groß werden. Wichtig: Die Samen sind stark giftig. Nicht in Bereichen pflanzen, in denen Kinder oder Tiere Samen aufnehmen könnten.